Röntgendiagnostik

Spektrum: Thorax (Lunge), NNH (Nasennebenhölen), Skelett.

Die Röntgendiagnostik ist noch immer eine der tragenden Säulen der radiologischen Diagnostik.

Die häufigste Untersuchung im konventionellen Röntgen ist nach wie vor die Thoraxaufnahme, d.h. die Röntgenuntersuchung der Brustorgane. Das Skelett wird ebenfalls häufig untersucht.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Röntgen ist ein schmerzloses Verfahren. Röntgenstrahlen durchdringen unbemerkt den Körper und werden dahinter mit Detektoren wieder messbar aufgefangen.

Es handelt sich in allen Fällen um statische Aufnahmen, die eine Momentaufnahme des Skeletts oder der inneren Organe abbilden.

Die Patienten werden in der Regel aufgefordert, den entsprechenden Körperabschnitt zu entkleiden, eventuell vorhandenen Schmuck abzulegen und sich auf den Röntgentisch zu setzen oder zu legen. Sie werden dann ein paar kurze Anweisungen zur Körperhaltung und zur Atmung erhalten, dann verlässt die Assistentin den Raum und löst eine Aufnahme aus.

Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Zehntel-Sekunden. In dieser Zeit dürfen Sie sich nicht bewegen bzw. müssen sich unbedingt an die Anweisungen der Röntgenassistentin oder des Arztes halten. Möglicherweise werden noch Zusatzaufnahmen benötigt, aber das sagt Ihnen die Röntgenassistentin rechtzeitig.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Die Vorbereitung im konventionellen Röntgen ist in Abhängigkeit von der bevorstehenden Untersuchung sehr unterschiedlich. Bringen Sie auf jeden Fall Ihre alten Röntgenaufnahmen und Ihren Röntgenpass zur Untersuchung mit.
Bei den meisten Untersuchungen, gerade im Skelettbereich oder bei der Thoraxaufnahme sind keine Vorbereitungen notwendig.

Kontrastmittel im konventionellen Röntgen

Sehr selten wird Kontrastmittel für eine Arthrographie benutzt. Wir führen Arthrographien nur am Schultergelenk durch. Hierfür wird jodhaltiges Konstrastmittel und MRT Kontrastmittel benutzt.

Bei der Arthrographie handelt es sich um eine Darstellung der Gelenke mit Hilfe eines Kontrastmittels, das über eine kleine, steril in den Gelenkraum vorgeführte Nadel eingespritzt wird. Der Kontrastmittelbeschlag sowie die Verteilung des Kontrastmittels innerhalb des Gelenkes lassen Aussagen über Schädigungen des Knorpels und des Kapsel-Band-Apparates zu.